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temps de lecture 2 minutes

7 Tipps für mehr Ergonomie am Arbeitsplatz, die Sie sofort umsetzen können

9. September 2025
André Heyden

Verspannungen im Rücken, Nacken oder den Schultern, ermüdete Augen und nachlassende Konzentration – viele Büroangestellte kennen diese Beschwerden. Oft reichen schon kleine Anpassungen, um den Unterschied zu spüren. Hier sind sieben Tipps, die Sie sofort umsetzen können.

1. Stuhlhöhe prüfen und anpassen

Ihr Stuhl ist die Basis für gesundes Arbeiten. Stellen Sie sicher, dass:

  • die Füße flach auf dem Boden stehen,
  • die Knie leicht angewinkelt sind,
  • die Sitzfläche die Oberschenkel gleichmäßig unterstützt.

Sofort ausprobieren: Setzen Sie sich, stellen Sie die Höhe so ein, dass Ihre Knie einen Winkel von etwa 90–100° bilden, und lassen Sie die Füße locker auf dem Boden stehen.

2. Monitor auf Augenhöhe bringen

Viele Monitore stehen zu niedrig – die Folge: verspannter Nacken und müde Augen. Die Oberkante des Bildschirms sollte auf Augenhöhe sein.

Sofort ausprobieren: Nutzen Sie einen stabilen Stapel Bücher oder einen Monitorständer, um die Höhe zu korrigieren. Der Blick sollte geradeaus auf das obere Drittel des Monitors fallen.

3. Tastatur und Maus richtig platzieren

Weich gepolsterte Sättel wirken auf den ersten Blick komfortabel – sind aber für längere Strecken meist keine Falsche Positionen belasten Schulter, Handgelenke und Unterarme. Achten Sie darauf:

  • Maus möglichst nahe an der Tastatur,
  • Unterarme entspannt aufliegen, Handgelenke gerade,
  • Tastatur so positionieren, dass Sie leicht nach vorne greifen können.

Sofort ausprobieren: Schieben Sie Maus und Tastatur näher an den Körper und richten Sie die Handgelenke parallel aus.

4. Aktives Sitzen einbauen

Selbst der beste Stuhl kann nur begrenzt helfen, wenn man stundenlang in einer Position verharrt.

Sofort ausprobieren:

  • Nutzen Sie die Bewegungsfunktionen Ihres Stuhls (z. B. Svenstol X-Modelle),
  • lehnen Sie sich kurz nach hinten, strecken Sie die Arme,
  • verlagern Sie das Gewicht von einer Körperseite auf die andere.

5. Bildschirmposition und Augen schonen

Neben der Höhe ist auch der Abstand entscheidend: Zu nah belastet die Augen, zu weit verringert die Detailsicht.

Sofort ausprobieren: Stellen Sie den Monitor so, dass die Augen etwa 50–70 cm entfernt sind. Prüfen Sie auch die Bildschirmhelligkeit und den Kontrast – er sollte angenehm für die Augen sein, ohne zu blenden.

6. Licht und Blendung optimieren

Falsches Licht führt schnell zu Nackenverspannungen und Müdigkeit.

Sofort ausprobieren:

  • Stellen Sie den Tisch so, dass Fensterlicht seitlich auf den Monitor fällt,
  • vermeiden Sie direkte Reflexionen,
  • nutzen Sie bei Bedarf einen Sichtschutzfilter oder Vorhänge.

7. Kleine Pausen nutzen

Kurze Unterbrechungen wirken Wunder für Konzentration und Haltung.

Sofort ausprobieren:

  • Alle 30–45 Minuten aufstehen, die Beine strecken oder ein paar Schritte gehen,
  • kurz die Schultern kreisen lassen,
  • tief ein- und ausatmen, um Spannung abzubauen.

Fazit:

Kleine Anpassungen haben große Wirkung.

Schon wenige Änderungen – Stuhlhöhe, Monitor, Mausposition, aktives Sitzen und Licht – verbessern Haltung, Konzentration und Wohlbefinden. Probieren Sie die Tipps direkt aus und merken Sie den Unterschied.

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